am
Sonntag den 17. Mai 2026
Die „Dopplerhütte“ ist in Oldtimerkreisen gut bekannt. Es handelt sich um eine kurvenreiche Fahrt zum legendären Treffpunkt, der vor allem von Motorradfahrern auf dem Weg von Königstetten nach Wien geschätzt wird. Das Gasthaus ist zwar geschlossen, aber die Strecke hat nichts von ihrer Faszination eingebüßt und wird in den nächsten Jahren ihr 100-Jahre Jubiläum feiern.
Vor vier Jahren hat Viktor Vadura von ACCA dieser berühmten Strecke neues Leben eingehaucht. Der Wettbewerb wurde sehr gut angenommen und ein AERO-Fahrer ist sogar aus Salzburg angereist! Martina Pfeffer war von der gesamten Aktion sehr beindruckt und hat folgende Zeilen geschrieben:
“ Schon die Fahrt hinauf über den Tulbingerkogel hatte dieses Mal einen ganz besonderen Zauber. Ich war unterwegs nach Königstetten, als Beifahrerin in einem Porsche 993 Cabrio zu einer Oldtimerveranstaltung. Nach einigen verregneten Tagen kam endlich die Sonne heraus und in der Luft lag ein Hauch von Abenteuer.
Zum Rennen „Dopplerhütten Bergpreis 2026“, organisiert am 17. Mai vom ACCA (Aero Car Club Austria), reisten rund fünfzig Fahrzeuge aller Generationen an. Von jüngeren, eleganten Sportwagen bis hin zu echten Rennlegenden, die auch nach Jahrzehnten noch Bewunderung und Respekt hervorrufen. In diesem Jahr war zudem eine geschlossene Truppe von BMW 2002-Liebhabern dabei, die der gesamten Veranstaltung eine sportliche Note verlieh.
Doch heute ging es nicht nur um die Autos. Es ging um die Menschen. Der gesamte Tag wirkte eher wie ein großes Familientreffen der Oldtimer-Community. Zwischen den Autos wurde diskutiert, gelacht, in Erinnerungen geschwelgt und ab und zu natürlich auch etwas repariert. Die Leute zeigten einander Motordetails, tauschten Erfahrungen aus und man konnte sehen, wie viel Arbeit, Zeit und Herzblut in jedem einzelnen Auto stecken. Genau das macht solche Events so besonders: die Fähigkeit, mehrere Generationen völlig ungezwungen miteinander zu verbinden.
Bei diesem Wettbewerb ging es nicht um die Schnelligkeit. In den zwei Wertungsläufen kam es vor allem auf die Präzision, Zusammenspiel Fahrer/Beifahrer und das Fingerspitzengefühl für das eigene Fahrzeug an. Jede Besatzung kämpfte um das bestmögliche Ergebnis, dennoch herrschte während des ganzen Tages eine sehr freundliche Atmosphäre. Ohne unnötige Rivalität. Ohne Stress. Vielmehr mit Respekt vor der Tradition und der Freude darüber, dass diese Maschinen immer noch auf der Straße unterwegs sind und nicht nur in Museen zu bewundern sind.
Und vielleicht genau deshalb hat dieser Tag das Herz berührt. Man vergaß für einen Moment den Alltag um sich herum. Stattdessen lauschte man dem Klang alter Motoren, roch den Duft von Benzin, blickte in lächelnde Gesichter und hatte das Gefühl, dass manche Dinge einfach noch echt sind.
Nach dem Bewerb wartete auf die Teilnehmer ein gemeinsames Mittagessen und natürlich auch die Siegerehrung. Schließlich bringt jeder Wettbewerb ein wenig Adrenalin und gesunden Ehrgeiz mit sich, und Preise gehören da einfach dazu. Die Besten nahmen ihre Auszeichnungen mit nach Hause, aber der heutige Tag hat gezeigt, dass es nicht nur um Sekunden geht.
Das, was wirklich zählt, ist das verbindende Gefühl der Zusammengehörigkeit. Was bleibt, ist die Freude.
Martina Pfeffer, Beifahrerin „
Wir hoffen es hat allen Teilnehmern so gut gefallen wie Martina.
Wir waren jedenfalls froh mit der Parkplatz-Verwaltung auch dieses Jahr wieder unseren Teil zur Veranstaltung beitragen zu können und hatten unseren Spaß dabei.
Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen, nächstes Jahr beim Bergpreis oder bei einer unseren vielen anderen Veranstaltungen.
der
Oldtimer und Sportwagen Club Tullnerfeld, OSCT.
Die Bilder sowohl vom OSCT-Teil am Parkplatz als auch ein Album von der Strecke selbst findet ihr im nächsten Beitrag „Neues Album“ (siehe oben)
oder in der OSCT-Bildgalerie
In letzterer findet ihr auch den Link zu unserem Sammelalbum („Neue Bilder hochladen“). Dort sind alle Fotos (ohne Aussortierung) noch bis Ende Juni zu finden.